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Freeride World Qualifier (FWQ)

Um sicherzustellen, dass nur die weltbesten Freerider an der Freeride World Tour (FWT) teilnehmen können, wurde ein weltweites System von Qualifikations-Events entwickelt, die unter dem gemeinsamen Namen Freeride World Qualifier (FWQ) abgehalten werden. Jeder FWQ-Event wird mit 1- bis 4- Sternen gewertet, die dem Niveau der Teilnehmer entsprechen und damit die Anzahl der Punkte für die FWQ-Rangliste festlegen. Diese Rangliste ist in zwei Regionen geteilt: Region 1 mit Europa, Asien und Ozeanien sowie Region 2 mit Nord- und Südamerika. Die besten Rider der beiden Regionen qualifizieren sich automatisch für die folgende Saison der FWT. Frankreich, Österreich, Norwegen und die Schweiz halten jeweils nationale Event-Serien für junge Athleten ab.

Die OPEN FACES FREERIDE CONTESTS sind Teil der Freeride World Qualifier Tour und tragen in Österreich Freeride-Contests in unterschiedlichen Sterne-Kategorien aus: „Open Faces macht das Contestfahren in Österreich zum Treffpunkt von Freunden. Man kommt zusammen und fühlt sich als ein Teil der Familie.

Das Judging System

Die Judges werden einheitlich von der FWT geschult und geprüft. Der Headjudge wird von der FWT zu den Bewerben entsandt und fungiert zugleich als FWQ-Advisor. Er kontrolliert die Klassifizierung der Faces und überwacht den professionellen Ablauf des Contests, die Einhaltung der Sicherheitsstandards und das Judging. Dieses wurde in den letzten Jahren sensibilisiert, um das Risiko für Rider und Veranstalter zu minimieren.

Zum Beispiel werden nicht sicher gestandene Sprünge schlecht bewertet – nach dem Motto„no bonus for trying“. Eine füssige, clevere Linienwahl, eine gewisse Aggressivität und hohes technisches Können, in Verbindung mit kalkulierten Sprüngen und guten Landungen, bedeuten in den meisten Fällen Erfolg.

Die einzelnen Runs werden, getrennt nach Sportgerät (Ski oder Snowboard) von jeweils drei Judges und einem Headjudge bewertet. Somit besteht die Jury aus sieben Judges, die auf Grundlage des Gesamteindrucks einen Run mit Punkten zwischen 1,0 und 10,0 bewerten.

Der Run wird nach fünf unterschiedlichen Kriterien bewertet:

  • Flüssigkeit des Runs (kein Zögern oder Warten vor den Take Off`s)
  • Kontrolle (Tempo, Landungen, Gelände)
  • Linienwahl (logische, kreative Linienwahl ohne allzu große Querungen)
  • Technik (Ski- und Snowboardtechnik)
  • Air & Style (Höhe der Sprünge, Landungen, Kontrolle in der Luft, Tricks, Schwierigkeit der Tricks angepasst an die Geländeformen)

Safety First

Vor und während des Events erfüllt die Sicherheitsabteilung von OPEN FACES, unter der Leitung von Markus Kogler, eine Vielzahl an Aufgaben. Neben dem Sichern der jeweiligen Hänge, die im Bewerb befahren werden, müssen die Zu- und Aufstiege zu Start- und Zielgelände begutachtet werden. Diese Arbeiten beginnen bereits im Herbst, auch der Schneedeckenaufbau wird im Laufe der Saison genau verfolgt.

Neben diesen Sicherungsmaßnahmen (Lawinensprengungen, Schneeprofilbewertungen, Spuranlagen, Erstellung eines lokalen Lawinenlageberichts LOLA, …) liegt auch die Planung der medizinischen Versorgung am Contesttag in den Händen der Sicherheitsabteilung. Bergführer, Bergrettung, Notärzte und Notarzthubschrauber werden im Vorfeld koordiniert und im Ernstfall zum Verletzten geleitet, um eine schnelle Versorgung zu gewährleisten. Bis zu 20 Personen stehen pro Event nur für den Bereich Sicherheit im Einsatz und sorgen für eine bestmögliche Vorsorge bei jeder Veranstaltung.

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